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Jugendbegegnungsfreizeit Lettland-Deutschland in Riga

Berlin Tegel, Montag, den 11.08.2014, 10:45

Der größte Teil der deutschen Gruppe schaut ziemlich verschlafen. Kein Wunder, denn der Weg zum Flughafen war lang und die Nacht für die meisten deshalb auch sehr früh (ca. 03:00 Uhr) vorbei. Doch der Einsatz lohnt sich, wie die kommende Woche beweisen wird.

Denn es wird eine Woche voll spannender und auch lustiger Erfahrungen. Für manche geht das schon mit dem ersten Flug ihres Lebens los, für andere mit dem ersten Kontakt zur lettischen Sprache. Wir – zwölf Lettlandreisende – sind zu Gast in der EmK Riga. Dort helfen wir bei der Sanierung des Kellers mit – das heißt, vor der Sanierung muss erstmal die Holzvertäfelung von den Wänden gerissen werden, was uns großen Spaß macht. Einen Teil unserer Zeit nimmt also das Arbeiten ein, den anderen wiederum verbringen wir mit Andachten und Bibelarbeiten zum Thema Grenzüberschreitungen im Alltag und in der Bibel. Aber auch Unternehmungen in und um Riga stehen an. Dazu gehören beispielsweise eine Stadtführung, ein Besuch des Rigaer KGB-Hauses und am Wochenende das Stadtfest. Einen Vormittag verbringen wir am Strand und ein Tagesausflug führt uns in die Natur Lettlands und schließt ab mit einem Besuch des Frauenhauses in Liepa. Bei unserem bunten Programm sind stets lettische Jugendliche dabei, mit denen wir eine bewegte und lustige Zeit verbringen. Die Sprache stellt weniger eine Barriere dar als angenommen und so werden wir unserem Motto gerecht „cross borders“ -  „Grenzen überwinden“. Das Eis zwischen uns Deutschen und den Letten bricht sehr schnell und schafft Raum für Austausch, Gespräche und viel Spaß beim Spielen.

Die Woche ist natürlich viel zu schnell vorbei und plötzlich stehen wir alle wieder vor dem Berliner Flughafen. Bevor jeder zurück in den Alltag geht, reflektieren wir, was wir aus dieser Begegnungsfreizeit mitnehmen. Dankbarkeit für die schöne Zeit, die uns Gott geschenkt hat und für das Leben und auch die guten Lebensumstände, die wir haben. Freude über das gemeinsam Erlebte. Neue Freundschaften, die geschlossen wurden und jede Menge Fotos von unseren Hobbypaparazzi, die uns noch lange an diese Tage in der Kulturhauptstadt 2014 erinnern werden. Wir haben in dieser Woche viele Grenzen abgebaut. Grenzen zwischen uns Menschen und auch Grenzen zwischen uns und Gott.