Verwendung von Cookies: Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, werden Cookies verwendet.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Für weitere Informationen klicke hier. OK

EMYC YOUTH CAMP – WORKING TOGETHER!

Wenn ich an die Reise nach Irland zurückdenke habe ich nur positive Erinnerungen und ich meine den anderen Teilnehmern geht es genau so. Ich werde das EMYC auf jeden Fall weiterempfehlen und bin froh ein Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft gewesen zu sein.

Start war am 17. Juli 2015 um 7:30 Uhr in Schwarzenberg am Bahnhof. Von dort sind wir mit dem Zug nach Zwickau gefahren, hier trafen wir uns mit dem Rest der Gruppe und fuhren weiter nach Berlin. Dort angekommen, haben wir uns in der methodistischen Kirche Berlin Mitte auf die Nacht vorbereitet, haben zusammen gekocht und gegessen. Um 2:00Uhr hieß es aufstehen, fertig machen und ab zum Flughafen. Unser Flieger hob gegen 6:00Uhr Richtung Amsterdam ab, nach einem kurzen Zwischenstopp flogen wir nach Belfast weiter. In Belfast angekommen wurden wir mit Bussen zum Jugendcamp nach Bushmills gebracht. Müde und hungrig, aber doch glücklich erreichten wir unser Ziel. Trotz Sprachbarriere verständigten wir uns gut mit den anderen Teilnehmern und lernten sie so besser kennen. Es war interessant zu erfahren woher die anderen kommen, wie zum Beispiel: England, Irland, Schweden, Lettland, Amerika und der Schweiz. Beim ersten gemeinsamen Abendessen merkten wir schon, das die Iren sehr gerne viele Kartoffeln, in jeglicher Form essen. Nachdem wir uns dann alle an dem leckeren Essen satt gegessen hatten, hörten wir auf die ersten Einweisungen und haben auch die ersten Lieder zusammen angestimmt. Im Anschluss trafen wir uns im Nachtcafe und redeten über die verschiedensten Dinge, wie z.B. unsere Anreisen und Ankunft. Es war aber auch sehr schön am Abend einfach ins Bett zu fallen und zu schlafen. Jeden Morgen ist man mit einem guten Gefühl aufgewacht, hat sich fertig gemacht und ist dann zum Frühstück gegangen. Die Auswahl an Speisen war riesig groß und jeder konnte sich satt essen. Unser Bibelthema zu dem wir jeden Morgen eine Andacht hatten, war „Nehemia“. Nachdem sich jeder im Stillen über das Thema Gedanken gemacht hat, haben wir mit allen Teilnehmern bei einer Morgenandacht darüber geredet und uns zum Abschluss mit unseren Kleingruppen getroffen, um noch einmal alles Revue passieren zulassen. Im Anschluss ging es dann zum Mittagessen, die Auswahl war wie beim Frühstück immer reichlich und keiner musste hungern. Nach dem Mittag haben wir dann immer etwas Sportliches gemacht. Am Sonntag ein paar Spiele bei denen wir uns besser kennengelernt haben. Am Montag und Mittwoch konnten wir zwischen drei Angeboten wählen, 1. Klettern/ Schnellboot fahren, 2. Basteln/ Wanderung entlang der Klippen und 3. Lauf am Boden der Klippen. Ich hatte mich für 3. entschieden und habe es genossen in den Atlantik zu springen und dann auf den Felsen vor den Klippen zu klettern. Montag Abend haben wir dann verschiedene Workshops gehabt und Mittwoch hatten wir eine Fragerunde, bei der wir interessantes über unsere Teamleiter erfahren haben. Der Dienstag verlief etwas anders, da wir nach dem Frühstück zum „Giants Causeway” gefahren sind und diese Naturschönheit bewundert haben. Im Anschluss ging es dann weiter in Richtung Portrush, wo ein kleiner Vergnügungspark, kleine Cafes und Shops auf uns warteten. Nachdem wir  alles erkundet hatten ging es zurück nach Bushmills, um uns den Bauch vollzuschlagen und anschließend die gefutterten Kalorien beim Irischen Tanzabend, mit extra angereister Irischer Band, mit viel Spaß abzutrainieren. Am Donnerstag hatten wir dann die ersten Olympischen Spiele des EMYC und abends Eurovision, wo jeder sein Talent zeigen konnte. Am Ende eines jeden Tages fand ein Lobpreisabend statt, er wurde immer von einer anderen Gruppe (Land) ausgestaltet und von den Leitern organisiert. Am Freitag haben wir alle statt uns sportlich zu betätigen, den Lobpreisabend vorbereitet und ausgestaltet.  Dadurch wurde der letzte Abend ein ganz besonderer, bei dem wir auch das Thema noch einmal ganz gut umsetzen konnten. Am Samstag hieß es dann leider Abschied nehmen. Wir sind zum Flughafen gefahren, wo uns die Nachricht erreichte, dass unser Flug gestrichen wurde. Das war aber kein Problem, da unser Flug  umgebucht wurde und wir dann statt über Amsterdam über London geflogen sind. Als wir dann endlich in Deutschland gelandet waren, hieß es ab zur Kirche und noch schnell etwas zu Essen kaufen. Nachdem wir dann wieder gemeinsam gekocht und gegessen hatten, sind wir alle schlafen gegangen. Am Sonntag sind wir, natürlich wieder per Zug nach Hause gefahren. In Irland haben sich Freundschaften entwickelt und gestärkt. 

Wir waren echt traurig, das die Zeit so schnell vorbei war.