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>>> Matthäus 7, 12–23 >>>

Mit welchen Erwartungen bist du heute Morgen aufgestanden?

Erwartungen sind immer ein Zeichen von Lebendigkeit, denn mit ihnen sind wir von Hoffnung erfüllt. Auch wenn wir immer wieder enttäuscht werden, da niemals alle unsere Erwartungen erfüllt werden können, gehört es dazu, dass wir uns die Hoffnung nicht rauben lassen und immer wieder in neuer Erwartung leben.

Jesus fordert: Tun und nicht erwarten. Du sollst nicht erwarten, dass du besser behandelt wirst, sondern gleich selbst Hand anlegen. „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.“ Würde jeder das lassen, was er als schlecht empfindet, wäre schon viel Leid auf dieser Welt vermieden. Aber Gutes getan ist damit noch nicht. Denn der Glaube allein bewegt noch nicht die Hände. Das geschieht erst, wenn wir anfangen Gutes zu sehen, zu wollen und zu tun. Damit stellt Jesus keine Lehre auf oder möchte mit erhobenem Zeigefinger auf uns herab schauen, sondern er möchte ganz einfach bei uns – bei dir – bei deinen Erwartungen, deinen Wünschen, deinen Sehnsüchten, deinen Träumen und deiner Hoffnung beginnen. Bei deiner Wirklichkeit – bei dem was wir erwarten und nachempfinden können.

Und jetzt nehmen wir diesen Grundsatz von Jesus und unsere eigenen Erwartungen und Sehnsüchte. Wonach sehnst du dich, was erwartest du? Liebe, Blumen, Anerkennung? Jedoch wurde keine dieser Erwartungen erfüllt und jetzt bist du enttäuscht! Und was macht Jesus? Er fragt doch: Was hast du aus deiner Erwartung heute deinem Gegenüber gegeben? Wir fordern gegenüber unserem Partner, unseren Eltern, Freunden, … und fordern immer von anderen. Aber tun und nicht erwarten, oder besser gesagt, den anderen geben, was ich erwarte. Denn Liebe fordert nicht, sondern Liebe handelt.

Jesus fragt uns: Was erwartest du eigentlich? Und warum tust du es nicht in meinem Namen und in meiner Kraft? So wird dein Glaube praktisch und bewegt deine Hände.
So. Und nun noch einmal: Mit welchen Erwartungen bist du heute Morgen aufgestanden?

Isabelle Fahrner, Stuttgart