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Swopshop in Budapest / Ungarn vom 30.April bis 4.Mai 2014

 „All in God’s Family!“ / “Alle in Gottes Familie!”

Das war das Motto des SwopShops, einem Treffen für Kinder- und Teeniemitarbeitende, das vom 30.April bis 4.Mai in Piliscsaba bei Budapest in Ungarn stattfand.

25 Teilnehmende aus Lettland, Mazedonien, Bulgarien, Irland, England, Deutschland und natürlich Ungarn tauschten sich über ihre Arbeit mit Kindern und Teenies aus und sammelten  neues Wissen und  viele Impulse für ihre Arbeit.

In den Morgenandachten ging es um Kinder und Teenies in der Bibel. Die Geschichten von Naamans Sklavenmädchen, Jesu Segnung der Kinder, dem Teenager Jesus im Tempel und dem Jungen, der sein Brot und  seine Fische zur Verfügung stellt, damit viele satt werden, begleiteten uns.

Stephen vom Irischen Kinder- und Jugendwerk führte uns ins Thema ein: Wer gehört zu Gottes Familie? Was bedeutet es für uns, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Altersgruppen dazu gehören? Wie wirkt sich das auf unsere Arbeit aus? Wer kann am besten lernen, wenn er zuhört, mitmacht oder gefühlsmäßig miterlebt, um was es geht? 

Wir haben viel nachgedacht und aufeinander gehört. Denn viele Mitarbeitende sind erfinderisch. So gab es viele Andachts-, Spiel- und Bastelideen, die in der SwopShop-Zeit getauscht wurden (to swap = tauschen): Lilla aus Ungarn hat uns vorgemacht, wie man mit Keksen, Schokoriegeln und anderen Süßigkeiten von Gott erzählen kann, was auch angenehme Geschmackserlebnisse bewirkt. Simona aus Lettland hat dafür ein Fadenbild benutzt. Diese Methode haben Methodisten in Lettland und Deutschland von Dave Titus/USA kennen gelernt und nutzen sie. Gyorgi aus Mazedonien hat uns ein Lied beigebracht, das zu einem Ohrwurm wurde und Nadia aus Bulgarien ließ uns Schuhkartons zur Schöpfungsgeschichte bauen: Da konnte man wie im 3D-Kino Interessantes entdecken. 

Für Kinder ist es besonders wichtig, kreativ und aktiv zu sein. Denn sie lernen und begreifen am besten, wenn sie auch etwas tun und gestalten können. Das traf auch auf viele von uns zu. Zum Glück braucht man nicht viel, um kreativ zu sein. Agy aus Ungarn hat uns viele Bastelideen mitgebracht, von denen wir uns auch in den Pausen nicht lösen konnten: Nur aus Maisblättern, einer Holzkugel und etwas Draht für die Arme haben wir biblische Figuren gebastelt. Beim Quilling haben wir Papierstreifen zu Spiralen gedreht und dann zu einem Bild zusammen gefügt – dabei haben auch Bastelunerfahrene tolle Ergebnisse erzielt. Und Natalie hat uns verraten wie man Wachsmalstifte bunte Figuren schmelzen kann und so ein Anschauungsbild für die Gemeinde (1.Kor.12) bekommt.

Von der Schönheit Ungarns und der historischen Last bekamen wir einen Eindruck bei unserem Besuch in Budapest.

Unsere Konferenzsprachen waren Englisch, Deutsch und Ungarisch. Wir haben uns gut daran gewöhnt, dass immer in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Beim Abendgebet  betete jede und jeder in einer der sieben vertretenen Muttersprachen. So wurde deutlich, in welcher Vielfalt wir als methodistische Mitarbeitende zusammen waren. Unser Lieblingslied gehörte keiner europäischen Sprache an:

„Jesu tawa pano – Jesus, sieh hier sind wir: Wir sind für Dich da!“

Kathrin Mittwollen